Was kommt in Italien auf den Grill?
Da ist zum Beispiel die Salsiccia, die italienische Bratwurst: würzig, deftig und in Italien ein fester Bestandteil jedes Grillabends. Oder die Bistecca alla Fiorentina, das legendäre T-Bone-Steak aus der Toskana – allerbeste Qualität, puristisch zubereitet. Auch Fisch gehört selbstverständlich dazu: ganze Doraden oder Garnelen. Und beim Gemüse gilt: weniger ist mehr. Zucchini, Auberginen und Paprika werden mit gutem Olivenöl und etwas Meersalz gegrillt – mehr braucht es nicht.
Feine Salsiccia für feine Gaumen
Denkst du bei Salsiccia sofort an grobe Körnung – kräftig, rustikal, ein bisschen wie ein Abend auf dem Land? Ja, das ist ein Teil ihrer Seele. Aber Salsiccia kann auch anders. Wir möchten, dass du die ganze Vielfalt der Salsiccia erleben kannst. Deshalb findest du bei uns auch feinere, elegantere Varianten – ganz traditionell gewürzt, mit Fenchel, der eine leichte Süße mitbringt, oder mit Chili, die eine angenehme Wärme hinterlässt.
Italiens minimalistische Grillphilosophie
In Italien wird kaum mariniert – und wenn doch, dann ganz bewusst zurückhaltend mit wenigen, aber guten Zutaten: Olivenöl, frische Kräuter, etwas Knoblauch, ein Spritzer Zitrone und Meersalz. Mehr braucht es nicht. Auch bei Dips, Beilagen und Saucen gilt dieses Prinzip. Statt üppiger Begleiter kommen schlichtes Focaccia oder gutes Ciabatta auf den Tisch, dazu ein frischer Tomatensalat oder gegrilltes Gemüse.
Grillabend italienisch
In Italien startet man mit einem Drink in der Hand ganz langsam in einen langen, genussvollen Grigliata-Abend voller Leben, Lachen und Gemeinschaft.
Schon gewußt? Nudelsalat zum Grillen ist keine italienische Tradition. Wenn du eine passende Alternative suchst, probier doch Panzanella – den toskanischen Brotsalat mit Tomaten, Olivenöl und Kräutern.

Primitivo und Salsiccia sind wie füreinander gemacht: Die saftige, würzige Wurst trifft auf die warme, dunkle Frucht des Weins.Das ist genau das Pairing, bei dem du nach dem ersten Probieren sofort weißt: Das will ich wieder.
Wenn du auswählst, kombiniere am besten eine feine, milde Sorte wie Prosciutto mit einer würzigeren, etwas festeren Salami – so entsteht Balance.
Weil der Aperitivo in Italien leicht beginnt: frisch, nicht zu schwer – genau richtig, um den Tag ausklingen zu lassen.
Fluffig oder knusprig. Es macht Spaß, etwas Brot in die Hand zu nehmen, zu teilen, zu dippen.